Klein und fein – die Hagnauer Gemeindewerke werden 20 Jahre
Es begann 2006 als „kleinstes Stadtwerk Deutschlands“. Seither haben die Hagnauer Gemeindewerke Karriere gemacht – und der Gemeinde finanziellen wie gestalterischen Spielraum eingebracht. Über eine halbe Million Euro haben die HGW in den 20 Jahren an die Gemeinde Hagnau abgeführt.
Foto: (von links) Die „Gründerväter“ und ersten Geschäftsführer der HGW Hans Peter Klesel und Olaf Stelzl, die beiden damaligen TWF-Geschäftsführer Peter Turkowski und Alfred Müllner sowie der aktuelle Geschäftsführer Mark Kreuscher
Foto: Mark Kreuscher gemeinsam mit den HGW-Prokuristinnen Sarah Freiheit und Silke Moosmann
Zum 20-jährigen Geburtstag der Gesellschaft trafen sich aktuelle und ehemalige Wegbereiter und Entscheider am Torkel in Hagnau. HGW-Geschäftsführer Mark Kreuscher gab einen Überblick über die aktuelle Situation des Unternehmens, das die Strom-, Gas- und Wassernetze in Hagnau betreibt. Sein Vorgänger Hans Peter Klesel steuerte einige amüsante Hintergründe und Anekdoten aus der Gründungszeit bei.
Die HGW wurden seinerzeit von den Partnern Gemeinde Hagnau und Technische Werke Friedrichshafen (TWF) gegründet. Ein wesentliches Ziel war es, Hagnau mit Erdgas zu versorgen und gleichzeitig die Wasserversorgung zu sanieren – was koordiniert bereits den ersten Kostenvorteil für die Gemeinde brachte.
Mit der späteren Übernahme des Stromnetzes wurden die HGW zu einem Drei-Sparten-„Stadtwerk“, wie es sonst nur in deutlich größeren Städten üblich ist.
Alexander-Florian Bürkle, heutiger Geschäftsführer von STADTWERK AM SEE und TWF, freute sich über die feste und erfolgreiche Partnerschaft zwischen Gemeinde und Stadtwerk, die sich in der gemeinsamen Gesellschaft manifestiert. Und Thilo Brändle überbrachte als Vertreter von Bürgermeister Volker Frede die Grüße der Gemeinde an das kleinste Stadtwerk Deutschlands und lobte die Spielräume, die das eigene Stadtwerk Hagnau verschafft.
In der Riege der Gründerväter fehlte Simon Blümcke, heute OB von Friedrichshafen, der seinerzeit als Bürgermeister von Hagnau einen wesentlichen Anteil an der mutigen Gründung hatte. Er musste sich entschuldigen lassen.